Also echt jetzt, ich hab da jetzt grad Tränen in den Augen und vollstes Verständnis und mindestens ebensoviel Mitleid, wenn Graf Krockow im Spiegel mit dem Satz
Ich muss daran denken, das Vermögen der Familie Oppenheim zu erhalten
zitiert wird.
Arme Sau du. Dabei hast doch selbst eine Bank (die Kölner ReichenPrivatbank Sal. Oppenheim) und weisst doch ganz genau, wie man denm Fiskus hierzulande bescheisst austrickst eine korrekte Steuererklärung zukommen lässt. Also tu doch nicht so. Die Hälfte der Einlagen lungern doch jetzt schon in der Schweiz und in Luxemburg.
Wirklich arm seid ihr. Aber arm in einem völlig anderem Sinne.
Ähnlichkeiten mit anderen existierenden Artikeln sind rein zufällig:
Berufsverbot? |
Rot ist blau… |
Systemimmanent… |
Sollte mir das zu denken geben… |
Das mit dem Aussterben der Deutschen… |
Alben, die du noch nie angehört hast (4068) |
Division Day genießen die Stille |
Onlinemedien in Deutschland |
Es ist zum Kugeln… |
Eigentlich schlimm… |

5 Meinungen ↓
Also langsam muß man sich doch wirklich mal entscheiden. Ich bin in einigen Dingen recht konsequant und schlage bzw. schlug mal einige lukrative Dinge aus moralischen Bedenken ab. Das Echo von Bekannten dazu brauche ich hier wohl kaum aufzuführen ;)
Letztendlich sind es aber auch die gleichen, die über obige Herren herziehen - machen würden sie es selbst sofort. Paradox nicht wahr? Oder einfach simpler Futterneid? Das ist jetzt nicht persönlich auf die bezogen Falk, das ging mir nur gerade durch den Kopf ob der eigenen Erlebnisse.
Ach mir gehts da auch weniger um Moral. Wenn ich das als Maßstab für alles anlegen würde, dann müsst ich zum Apostel werden. Und ein heiliger bin ich sicher auch nicht. Hier gehts mir schlichtweg um die heuchlerische Begründung, warum man am Staat vorbei sein Geld beiseite schafft.
Und hey, ich weiss das du dies nicht persönlich meinst. Außerdem müsst ich mir ja dann den Schuh auch anziehen. Mir persönlich gehts nicht darum, ob jemand viel oder wenig Geld hat. Neid gabs immer und wirds immer geben - aber genau dieser ist durch die Bank fehl am Platz. Und das dieses Neidgefühl derzeit aus allen “Lagern” geschürt durch die Politik und propagiert durch die Medien, wieder verstärkt aufkommt, kotzt mich schlichtweg an.
Und ich werd *jeden* kritisieren, der solche dummen Aussagen in der Öffentlichkeit trifft, egal ob “arm” oder “reich”. Denn damit ein gesellschaftliches Fehlverhalten zu begründen, ist an Dreistigkeit ja wohl schlecht zu überbieten.
Achso - vielleicht nochmal den Kontext etwas genauer erklärt. Das Zitat fiel in einem Artikel zur geplanten Besteuerung von Kapitalerträgen. Und jetzt kommts - damit impliziert man ja, das es die Reichen nicht schaffen würden, ihren Status Quo zu sichern. Während man gleich paar Seiten weiter wieder auf Arbeitenehmer und Arbeitslose [Liste beliebig fortsetzbar] verbal einprügelt, die sich mit den ihnen verbleibenden Mitteln an den letzten paar Cents festhalten. Von letzteren verlangt man, den Status Quo aufzugeben und vom Chef einer Privatbank nicht?
Darum gings mir ja nicht explizit, mehr um die Pharisäer in der Gesellschaft, die selbst gerne derlei Plätze einnehmen würden, aber solange sie es nicht können nur allzu gerne auf alles und jeden dreinschlagen der da irgendetwas mehr besitzt.
Jau, aber so Menschen sind es mir schlicht dann nicht wert, mich näher mit ihnen zu beschäftigen ;) Klar strebt der Mensch meist nach Ruhm und Anerkennung - aber dafür muss man eben auch hart arbeiten, um dies zu bekommen. Und dann gibts halt auch noch eine kleine Anzahl an Menschen, die dies auch wollen, aber dabei ihre Seele nicht verkaufen möchten ;)