Juhu, eine Antwort

Update

Das da unten lass ich mal stehen. Es ist meines Erachtens ein Lehrbeispiel, wie man es nicht machen sollte. Das Thema ist soeben beendet worden und der “Konflikt” beigelegt. Das es dazu erst herber Worte bedurfte und einer Nebelbombe in Form einer Anzeige, stimmt mich bedenklich. Denn mir wurde beigebracht, dass, wenn ich etwas nicht verstehe, ich nachfrage. Vor allem bei Bedeutungen von Aussagen, die keine Person direkt ansprechen, wie da oben der Slogan. Die heftige Reaktion meinerseits erfolgte eben aufgrund der sofort geäußerten “Drohung”, strafrechtliche Schritte einzulegen. Das kann man denken oder tun, aber niemals sollte man dies als Druckmittel verwenden. Vor allem nicht gegen mich. Also - Thema durch und gegessen von meiner Seite.

Ab hier der Originaleintrag:

Yeah - nicht nur, dass ich Musikterrorist bin, nein, jetzt wird mir doch sogar noch vorgeworfen, den Namen Falk in den Dreck zu ziehen, alle Falks dieser Welt zu beleidigen und das Allerbeste - ich würde zum Töten aufrufen. Und das alles nur, weil sich ein Herr Falk durch meinen Slogan da oben1 auf den Schlips getreten fühlt. Und ich mich ziemlich angenervt, ob der Erkenntnisresistenz, dass dies hier mein Name, meine Webseite und mein Slogan in Bezug auf meine Person ist. Dementsprechend fiel auch grad die Antwort aus. Ich habs echt leid, mich mit solchen Menschen rumärgern zu müssen, die keinen Meter kapieren, dass dies hier um Musik, Kunst und Rechtsfragen rund um Musik geht und meinen, sich als Internetsheriff aufspielen zu müssen.

Hallo,

ganz einfach - der Slogan wurde geprägt von einem Musiker names Jared. Dieser verwendet diesen seit ca. 1989 und hat den Kontext in dem Zusammenhang mit meinem Namen mir gegenüber geäußert. Ich nenn das Kunst, wie sie das nennen ist ihre Sache.

Sollten sie dafür Belege benötigen, dann können sie ja danach im Netz suchen, sie dürften sich ja mit Suchmaschinen auskennen, wenn sie Online-Consulting betreiben. (Aber kleiner Tip - sie finden das unter: http://www.waste.org/chemlab/chaos.html)

Und nun? Darf ich meinen Namen in Verbindung mit einem Zitat verwenden?

Sind sie etwa der Internetsheriff, der hier auf eigene Faust versucht, für alle zu sprechen?

Also ganz deutlich für sie: Was ich persönlich mit *meinem* Namen auf meiner Webseite in meinem Kontext veranstalte, haben weder sie noch die zigtausend Falks da draussen mir vorzuschreiben. Wo sie hier eine Ehrverletzung in ihre Richtung sehen, will sich mir beim besten Willen nicht erschliessen. Und eine Aufforderung zum Töten ist das auch nicht, wenn sie meinen, dass dies so ist, dann fragen sie doch bei der zuständigen Polizeibehörde nach und erstatten Strafanzeige gegen mich, weil ich öffentlich zum Mord - an wen eigentlich? - aufrufe. Merken Sie denn nicht, wie sie sich hier in etwas verrennen?

Und mir Gedankenlosigkeit vorzuwerfen - lehnen sie sich mal nicht zuweit aus dem Fenster. Wem hier anscheinend eine Lehrstunde im Recht fehlt, liegt für mich recht klar auf der Hand. Nochmal - wer andere unter Androhung von empfindlichen Mitteln, zu einer Handlung zwingt, begeht eine Nötigung. Auch der Versuch ist strafbar. Ende der Debatte.

Was sie sich hier aus den Fingern saugen, ist ja wohl mal das Allerletzte.

Falk Merten

Unglaublich - echt jetzt.

  1. Hier mal die Originalaussage von Jared zu dem Slogan: “FUCK ART LET’S KILL - What does it all mean? Jared says this is the deeper meaning behind the band’s notable saying: Fuck all the pretention. If you’re gonna do something, do it from the heart. I thought it was a Ministry and/or Skinny Puppy shirt? Way back in 1987, Jared was playing in DC with a band called Furnace. He used the slogan “Fuck Art, Let’s Kill” on around 12 t-shirts that he had printed up. When Ministry came through DC with the MindIsATerribleThingToTaste tour, Ogre, being an old buddy of Jared’s from the early ’80s, wanted a t-shirt. He wore it for large parts of the rest of the tour, and thus it showed up in the Ministry concert video. []

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