Realitätsverlust bezeichnet die geistige Unfähigkeit eines Menschen, das eigene Handeln mit der Objektivität der realen Welt und der Denkweise seines Umfeldes in Einklang zu bringen.
Auslöser können traumatisierende Erlebnisse, Schock, Drogen- und Alkoholmissbrauch, aber auch der Beginn schwerer psychischer Erkrankungen, wie Schizophrenie sein. Auch Gefangenschaft in gleichbleibender Dunkelheit, Flüssigkeitsmangel oder allmähliches Verhungern bewirkt u.a. auch Realitätsverlust.
Jetzt könnte man ja wirklich gemeinerweise fragen: “Was bitte hat Frau Zypries geraucht, um solche Interviews zu geben?”
Der Verbraucher hat kein Recht, sich von kopiergeschützten CDs Sicherungskopien anzufertigen, das ist ein weit verbreitetes Missverständnis. Der Verbraucher* darf nur unter den im Gesetz festgelegten Voraussetzungen Privatkopien anfertigen - das ist rechtlich etwas anderes -, und die Privatkopie findet ihre Grenze eben dort, wo das Werk mit einem Kopierschutz belegt ist.
Okay, soweit verstanden - mir ist auch vollkommen klar, das ich nicht das Musikstück, sondern lediglich eine Kopie davon auf einem Tonträger erwerbe. Inklusive dem Recht es zu nutzen. Und dieses Recht wird jetzt massiv eingeschränkt, behindert und stellenweise unmöglich gemacht. Was für mich im Umkehrschluss bedeutet, das Musik, welche ich nicht nutzen darf, es einfach nicht wert ist, genutzt zu werden. Schluss und Aus - an dem Punkt sollte man schlichtweg aufhören zu diskutieren und sich dem Willen der Musikindustrie beugen, die anscheinend nicht wollen, das man die Musik, für dessen Rechte sie eintreten, nutzen kann. Das macht doch die Entscheidungsfindung in Zukunft noch einfacher, welche Musik ich gern höre und welche nicht - nämlich mit Sicherheit nicht die, welche ich nicht hören/nutzen darf.
Ich werde einfach mal in zukünftigen Interviews meine Gesprächspartner (in dem Falle ausübende Künstler) fragen, was sie davon halten … das Ergebnis kenn ich aber schon.
*Der Verbraucher ist übrigens auch ein schickes Wort in diesem Zusammenhang. Ich wusste gar nicht, das sich durch Hören von Musik, diese abnutzt … yeah! Okay - das wird mein Flachwitz der Woche.
Und noch was, es gibt genug Alternativen zu kopiergeschützten CDs, stellenweise (für mich) vom künstlerischen Aspekt gesehen auch tausendmal besser, als die gequirlte K****, welche da “geschützt” wird. Das es auch den ein oder anderen bekannten und guten Künstler treffen würde, wenn auf breiter Ebene kopiergeschützte CDs boykottiert würden, das wäre ein hinzunehmender Kollateralschaden (um mal auf das Sprachniveau der Lobbyisten zu kommen). Allerdings wird sowas kaum hier in Deutschland passieren - ob aus Dummheit, Unwissenheit oder einfach nur Faulheit kann und will ich nicht sagen - aber es werden genügend Käufer übrig bleiben, die sich einen Dreck um diese Problematik scheren.
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