Beim Dudelfunk hat es sich ja eingebürgert, die berühmten 1:40 min (oder wars kürzer, länger?) zwischen der Werbung und den nächsten 3 Hits der 70er, 80er, 90er und von Heute zu moderieren. Hat man ja oberschlau durch Profilierungsstrategen so rausgefunden, das dies das Beste wäre. Jetzt les ich doch, das derzeit die Jugend wieder auf Hörspiele steht.
Ich empfind das irgendwie als Widerspruch. Warum produziert man keine Hörspiele, bietet die auch als Podcast an und schaut, wie das ankommt? Kann allerdings auch sein, ich irre mich da gewaltig…Vielleicht weiss der Nachbar mehr dazu.
Ähnlichkeiten mit anderen existierenden Artikeln sind rein zufällig:
Nein, damit hab ich wirklich nicht gerechnet |
..ich bräuchte vielleicht noch einen Podcatcher |
Brad Sucks’ neues Album “Out Of It” |
Exclusive Downloads? |
Telekomisch |
Ich versteh grad nicht… |
Lautmusik: Black Clouds with Silver Linings |
Da fühl ich mich gleich richtig ernst genommen… |
afmusic MP3 Download & Podcast |
Manchmal… |


9 Meinungen ↓
Was ist Dudelfunk? Zumindest die öffentlich-rechtlichen Nasen bieten auf ihren verworrenen Webseiten oft genug derartige Dinge von eigenproduzierten Hörpspielen an. Bin mir jetzt nicht sicher ob das in der Regel exakt als Podcast rüberkommt, aber immerhin schon in mp3 ;)
Diverse andere Podcasts zu Sendungen, von Sendungen ob Bild oder nur Ton gibts da übrigens auch - meist leider nur schwer zu finden.
ÖR sind hier auch weniger das Thema, das ist deren verdammte Aufgabe, auch sowas anzubieten. Dafür zahlt man ja in der Regel die Gebühren. Also muss ich das dort erwarten.
Spielt eher auf das ewige Wehklagen der Sendern an, die mit obigen Dudelkonzept mehr und mehr junge Hörer verlieren und sich die MA immer wieder schönreden müssen, um die Ausgaben für die Herren Berater zu rechtfertigen und keine Werbekunden zu verlieren. Wenn aber doch ein Großteil der für die Werbung relevante Zielgruppe mit Hörspielen was anfangen kann, warum zieht man nicht sowas mal konsequent auf oder fasst es zumindest ins Auge?
Oder ich habs schlicht bis jetzt übersehen ;)
Warum biedern sich die ÖR an den Mainstream an, wenn deren Auftag ein gänzlich anderer ist? Warum kann ich dort nur gute Musik hören früh Morgens oder spät in der Nacht? Warum?
Aus diesem Grund höre ich gar kein Radio, außer diverse Netzradios, schaue kein Fern. Weil ich keinen Mainstream brauche.
Das ist einer der Gründe, warum ich die Gebührenpraxis generell in Frage stelle. Sicherlich sind da noch Platz für Nischen, aber der vielbeschworene Bildungsauftrag wird nicht oder nur noch halbherzig ausgeführt.
Btw. und für mich wars einer der vielen Gründe, selbst ein entsprechendes Gegenprojekt zu starten ;)
DLF und Deutschlandfunk haben Hörspiele im Programm - sogar Mini-Hörspiele, die Wurfsendungen die zufällig ins Programm gestreut werden - keiner weiß also wann und welche kommen. Aber die sind kein Dudelfunk.
EinsLive hat allerdings auch schon mal sowas im Programm spätabends. Meine ich.
Ansonsten fehlt - es sei denn man mag SF-Hörspiele dann schaue man in den Fandom-Observer der listet die Dinger regelmäßig für alle Sender - einfach auch eine Orientierung darüber was denn wann jetzt kommt. Eine zentrale Stelle.
Das mit den Podcasts - tja - würden die mal gerne ausprobieren hieß es im Mai auf dem Podcastday, aber die Rechtelage, die Rechtelage - es sei ja schon öfters schwierig alte Krimihörspiele auf CD zu veröffentlichen und dann gar neue als Podcast? Wo käme man denn da hin? Zu mehr Hörern?
Wobei diese Studie, nach der die Dudelfunksender deutlich Verluste einfuhren vor kurzem ja einige Sender aufgeschreckt hat…
Ad Astra
Und es sind 2:30, Falk. Jedenfalls wenn ich das richtig im Kopf habe - momentan höre ich gelegentlich auch das andere Campusradio aus Essen - DuE - und die haben unter anderem sowas.
(2:30? Meine Betten für die Meldungen in 8-10 sind deutlich länger und manchmal muss ich auch da pfuschen… Abgesehen mal von “wir lesen jetzt mal 6 Minuten Tipps fürs Wochenende zum Ausgehen vor” am Freitag… Und das WK - na - darüber reden wir gar nicht erst… Redeanteil der letzten Sendung lag bei knapp 45 Minuten. Von 55!)
Ad Astra
Oh - siehste mal, ich hab selbst nen Schnitt von knapp 5 Minuten. Aber selbst 2:30 machen es nicht besser, vor allem wenn 2:00 davon aus purer Selbstbeweihräucherung bestehen.
Genau das denke ich, ja. Das Rechtsproblem stellt sich doch auch dann gar nicht. Okay, beim Podcast eventuell, aber selbst produziert heisst schliesslich auch, selbst die Rechte dran zu besitzen. Radiosendungen sind schliesslich auch durchs Urheberrecht geschützt.
Und grad bei Hörspielen oder geh noch eine Schritt weiter Sendungen für Schule/Beruf ist ein weites weites Feld mal so noch gar nicht bearbeitet. Okay, ein paar Podcasts kenn ich auch, die sowas bieten. Aber das sind dann meist wieder die ÖR, die da doch hin und wieder noch dem eigentlichen Auftrag nachkommen. Aber so ein Mischformat aus Unterhaltung/Musik/Bildung - das könnte doch was sein oder?
Du meinst, wenn der Moderator da vorne und hinten noch den Claim des Senders verliest? Dann sind wir bei geschätzten 1:10… *g*
Ich denke auch, dass sich ein Mischformat als Podcast gut machen würde. Podcasts als Sprachlehrgang gibts ja schon - französisch und russisch fallen mir da ein - von daher wäre es zumal bei den öffentlich-rechtlichen, die ja dann bei selbstproduzierten Sachen die Rechte hätten, kein Problem da einen Mix zu machen. Aber die trauen sich halt nicht, warum auch immer. Anders als die BBC. Ich vermisse ja immer noch eine Option mit der man komplette Sendungen des WDR nachhören kann - plus Musik. Aber da träume ich wohl noch in 20 Jahren von - komplette Programm eine Woche nach Ausstrahlung gestreamt? Die Revolution! Die Revolution! ;-)
Ad Astra
Ich seh da eine Analogie…