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	<title>Kommentare zu F.A.L.K. stands for FUCK ART - LET'S KILL!</title>
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	<description>Unabhängig, Unsachlich, Unspektakulär...Unmöglich!?</description>
	<pubDate>Fri,  9 May 2008 12:53:01 +0000</pubDate>
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		<title>Kommentare von Malte S. zu Es ist zum Kugeln&#8230;</title>
		<link>http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5440</link>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 12:48:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ich meinte mit der Unterscheidung von "Schaffendem" und "Raffendem" auch weniger eine trennscharfe Abgrenzung von Künstler und Verwerter, sondern eine Abgrenzung von denjenigen, die Kunst schaffen oder aufgrund deren Wert vermarkten (und daran berechtigten Profit machen) und denjenigen, welche die Kunst als Vorwand für reines Profitstreben verwenden.
Ich gehe mal davon aus, dass es immer Ausnutzer gibt. Die Frage ist nur, wie man die Anzahl dieser auf ein notwendiges Minimum reduzieren kann.
Der gleiche Streit steht bei Abmahnungen an. An sich ein gutes Instrument, aber weitgehend mißbraucht (z.B. merkwürdige und systemfremde Deckelung der Abmahngebühr).

Und in beiden Fällen werden lieber Symptome behandelt, als sich mit der grundlegenden Problematik zu befassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meinte mit der Unterscheidung von &#8220;Schaffendem&#8221; und &#8220;Raffendem&#8221; auch weniger eine trennscharfe Abgrenzung von Künstler und Verwerter, sondern eine Abgrenzung von denjenigen, die Kunst schaffen oder aufgrund deren Wert vermarkten (und daran berechtigten Profit machen) und denjenigen, welche die Kunst als Vorwand für reines Profitstreben verwenden.<br />
Ich gehe mal davon aus, dass es immer Ausnutzer gibt. Die Frage ist nur, wie man die Anzahl dieser auf ein notwendiges Minimum reduzieren kann.<br />
Der gleiche Streit steht bei Abmahnungen an. An sich ein gutes Instrument, aber weitgehend mißbraucht (z.B. merkwürdige und systemfremde Deckelung der Abmahngebühr).</p>
<p>Und in beiden Fällen werden lieber Symptome behandelt, als sich mit der grundlegenden Problematik zu befassen.</p>
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		<title>Kommentare von Oliver zu Es ist zum Kugeln&#8230;</title>
		<link>http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5439</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 11:56:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5439</guid>
		<description>&#62;Hier sollte die Diskussion um eine Änderung des Urheberrechts meiner Ansicht nach auch ansetzen.

Dem können die Kulturschaffenden, wie man hier auf diesem Weblog nur allzu gut sieht, gekonnt entgegenwirken. Fair use in den USA wäre z.B. ein honoriger Ansatz gewesen, den man leider Gottes mittels des DMCA gekonnt tropedierte in Teilen und dennoch funktioniert dieses Prinzip dort noch recht gut. Auch ist z.B. der Staat selbst ein Vorreiter, selbst wenn man die USA sonst nicht mag, denn dieser gibt Dinge des Volkes ohnehin wieder frei und das schon seit Jahrzehnten. Während unser Staat hier keine Scheu hat für schon vom Volk finanzierte Dinge wieder und wieder die Hand aufzuhalten, seien es nun Archive oder auch andere Materialien die im Prinzip des Volkes sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Hier sollte die Diskussion um eine Änderung des Urheberrechts meiner Ansicht nach auch ansetzen.</p>
<p>Dem können die Kulturschaffenden, wie man hier auf diesem Weblog nur allzu gut sieht, gekonnt entgegenwirken. Fair use in den USA wäre z.B. ein honoriger Ansatz gewesen, den man leider Gottes mittels des DMCA gekonnt tropedierte in Teilen und dennoch funktioniert dieses Prinzip dort noch recht gut. Auch ist z.B. der Staat selbst ein Vorreiter, selbst wenn man die USA sonst nicht mag, denn dieser gibt Dinge des Volkes ohnehin wieder frei und das schon seit Jahrzehnten. Während unser Staat hier keine Scheu hat für schon vom Volk finanzierte Dinge wieder und wieder die Hand aufzuhalten, seien es nun Archive oder auch andere Materialien die im Prinzip des Volkes sind.</p>
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		<title>Kommentare von Falk zu Es ist zum Kugeln&#8230;</title>
		<link>http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5438</link>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 11:55:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5438</guid>
		<description>@Malte: Und genau dieses Selbstverständnis der Industrie führte unter anderem dazu, daß ihr die Umsätze weggebrochen sind. Aber anstatt ädaquat darauf zu reagieren...die Geschichte kennen wir. Und für mich hat das "freie" Verteilen von Inhalten auch weniger mit Marxismus zu tun, es sei denn, man reduziert diesen auf den Punkt, daß der Mensch im Mittelpunkt steht. Und in dem Falle ist das dann eben der Künstler himself und nicht eine angeschlossene Verwertungskette. Das ich prinzipbedingt als "Labelchef" zu eben jener zähle ist auch logisch. Nur hab eben ich ein anderes Selbstverständnis, was die Entlohnung meiner Arbeit anbetrifft und die dürfte jedem anderen Musikboss die Tränen in die Augen treiben.

@Tuffy: Das hat aber meines Erachtens wieder mehr etwas mit dem Namensrecht zu tun, weniger mit dem Urheberrecht.

Und schlussendlich nervt mich das Dilemma der Musikindustrie einfach auch aus dem Grund, daß mir und meinen Künstlern oftmals Steine in den Weg gelegt werden (Bsp.: GEMA-Vermutung), die einfach da nicht liegen müssten. Ich bin echt froh, die mehr als oft wenigstens als Plastersteine meines Weges nutzen zu können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Malte: Und genau dieses Selbstverständnis der Industrie führte unter anderem dazu, daß ihr die Umsätze weggebrochen sind. Aber anstatt ädaquat darauf zu reagieren&#8230;die Geschichte kennen wir. Und für mich hat das &#8220;freie&#8221; Verteilen von Inhalten auch weniger mit Marxismus zu tun, es sei denn, man reduziert diesen auf den Punkt, daß der Mensch im Mittelpunkt steht. Und in dem Falle ist das dann eben der Künstler himself und nicht eine angeschlossene Verwertungskette. Das ich prinzipbedingt als &#8220;Labelchef&#8221; zu eben jener zähle ist auch logisch. Nur hab eben ich ein anderes Selbstverständnis, was die Entlohnung meiner Arbeit anbetrifft und die dürfte jedem anderen Musikboss die Tränen in die Augen treiben.</p>
<p>@Tuffy: Das hat aber meines Erachtens wieder mehr etwas mit dem Namensrecht zu tun, weniger mit dem Urheberrecht.</p>
<p>Und schlussendlich nervt mich das Dilemma der Musikindustrie einfach auch aus dem Grund, daß mir und meinen Künstlern oftmals Steine in den Weg gelegt werden (Bsp.: GEMA-Vermutung), die einfach da nicht liegen müssten. Ich bin echt froh, die mehr als oft wenigstens als Plastersteine meines Weges nutzen zu können.</p>
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		<title>Kommentare von Tuffy zu Es ist zum Kugeln&#8230;</title>
		<link>http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5437</link>
		<dc:creator>Tuffy</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 11:28:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5437</guid>
		<description>fällt mir grad noch ein: Wenn man sich mal überlegt, dass die Sisters of Mercy noch nichtmal mehr unter ihrem eigenen Namen auftreten dürfen, ist das schon eine ziemliche Pervertierung des Urheberschutzes. Und das ist ja leider kein Einzelfall.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>fällt mir grad noch ein: Wenn man sich mal überlegt, dass die Sisters of Mercy noch nichtmal mehr unter ihrem eigenen Namen auftreten dürfen, ist das schon eine ziemliche Pervertierung des Urheberschutzes. Und das ist ja leider kein Einzelfall.</p>
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	<item>
		<title>Kommentare von Malte S. zu Es ist zum Kugeln&#8230;</title>
		<link>http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5436</link>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 11:03:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5436</guid>
		<description>@Falk: Ups, in dem Thema ist immer so viel Diskussionsstoff, dass ich rhetorische Fragen gerne auch mal beantworte ohne es zu bemerken. Das "muss" steht da ja nur aufgrund des leidigen Selbstverständnisses der Medienindustrie. Als Wirtschaftsunternehmen sind sie aus diesem heraus verpflichtet, größtmögliche Gewinne zu erzielen.
Dass dies nicht Sinn und Zweck des Urheberrechts darstellt habe ich ja auch in den Kommentaren im beck-blog schon gesagt. Der Schutz des Schaffenden wird - ein wenig marxistisch eingekleidet - für den Profit des Raffenden zweckentfremdet.  Hier sollte die Diskussion um eine Änderung des Urheberrechts meiner Ansicht nach auch ansetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Falk: Ups, in dem Thema ist immer so viel Diskussionsstoff, dass ich rhetorische Fragen gerne auch mal beantworte ohne es zu bemerken. Das &#8220;muss&#8221; steht da ja nur aufgrund des leidigen Selbstverständnisses der Medienindustrie. Als Wirtschaftsunternehmen sind sie aus diesem heraus verpflichtet, größtmögliche Gewinne zu erzielen.<br />
Dass dies nicht Sinn und Zweck des Urheberrechts darstellt habe ich ja auch in den Kommentaren im beck-blog schon gesagt. Der Schutz des Schaffenden wird - ein wenig marxistisch eingekleidet - für den Profit des Raffenden zweckentfremdet.  Hier sollte die Diskussion um eine Änderung des Urheberrechts meiner Ansicht nach auch ansetzen.</p>
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	<item>
		<title>Kommentare von Oliver zu Es ist zum Kugeln&#8230;</title>
		<link>http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5434</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 10:59:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5434</guid>
		<description>Es ist nicht wirklich etwas neues, schon in den 80ern versuchte diese Content-Mafia den Heimvideorekorder zu verbieten, hatte damit jedoch keinen Erfolg. Überhaupt boten die &lt;em&gt;analogen Zeiten&lt;/em&gt; kaum Ansatzpunkte für einen wirksamen Schutz, wohl aber war die Motivation schon immer bei einigen vorhanden. Das &lt;em&gt;digitale Zeitalter&lt;/em&gt; hingegen eröffnete diesen eine Unzahl an Möglichkeiten tatsächlich Kulturschaffende nachhaltig zu behindern, sowie die Ausbreitung von Kultur nachhaltig zu torpedieren. Und eben dieser massiven Gefahr sehen wir uns heutzutage gegenübergestellt und nur dank einer Anzahl, langsam aber stetig steigender, selbstloser Zeitgenossen bildet sich hier zunehmend ein Gegengewicht. Die Gefahr jedoch heute ist schlimmer den je, den man versucht auch diesen selbstlosen Zeitgenossen mit immer perfideren Einschränkungen die Grundlage für ihr Schaffen zu rauben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht wirklich etwas neues, schon in den 80ern versuchte diese Content-Mafia den Heimvideorekorder zu verbieten, hatte damit jedoch keinen Erfolg. Überhaupt boten die <em>analogen Zeiten</em> kaum Ansatzpunkte für einen wirksamen Schutz, wohl aber war die Motivation schon immer bei einigen vorhanden. Das <em>digitale Zeitalter</em> hingegen eröffnete diesen eine Unzahl an Möglichkeiten tatsächlich Kulturschaffende nachhaltig zu behindern, sowie die Ausbreitung von Kultur nachhaltig zu torpedieren. Und eben dieser massiven Gefahr sehen wir uns heutzutage gegenübergestellt und nur dank einer Anzahl, langsam aber stetig steigender, selbstloser Zeitgenossen bildet sich hier zunehmend ein Gegengewicht. Die Gefahr jedoch heute ist schlimmer den je, den man versucht auch diesen selbstlosen Zeitgenossen mit immer perfideren Einschränkungen die Grundlage für ihr Schaffen zu rauben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Tuffy zu Es ist zum Kugeln&#8230;</title>
		<link>http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5433</link>
		<dc:creator>Tuffy</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 10:52:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5433</guid>
		<description>... vor allem weil das Urheberrecht in Deutschland ja ganz gut geschützt ist. Es geht der Musikindustrie jetzt darum, harmlose Internet-User am liebsten 24h zu überwachen und den Datenverkehr zu scannen, nur um jugendliche Musikliebhaber zu überführen, die zu rein privaten Zwecken Musikdateien austauschen, weil sie sich die überteuerten Alben nicht leisten können oder wollen. Das steht halt in keiner Relation mehr. Aber wie Falk schon richtig bemerkte, richtet sich die Industrie so nur selbst zugrunde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; vor allem weil das Urheberrecht in Deutschland ja ganz gut geschützt ist. Es geht der Musikindustrie jetzt darum, harmlose Internet-User am liebsten 24h zu überwachen und den Datenverkehr zu scannen, nur um jugendliche Musikliebhaber zu überführen, die zu rein privaten Zwecken Musikdateien austauschen, weil sie sich die überteuerten Alben nicht leisten können oder wollen. Das steht halt in keiner Relation mehr. Aber wie Falk schon richtig bemerkte, richtet sich die Industrie so nur selbst zugrunde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Oliver zu Es ist zum Kugeln&#8230;</title>
		<link>http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5432</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 10:46:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5432</guid>
		<description>&#62;Diese Kontrolle ist bereits weitgehend aufgebaut, jedoch gesellschaftlich nicht vollständig anerkannt und verfestigt.

Nun Gott-sei-Dank konnte die wirtschaftliche Barbarei der Content-Mafia diese Dinge noch nicht vollend pervertieren. Eine gerechte Entlohnung für den kulturellen Remix steht außer Frage, nicht zur Debatte steht jedoch eben diese Ausbeutung der Kultur. Und bei letzterem ist zumindest heutzutage teils ein Umdenken zu beobachten, auch wenn die &lt;em&gt;andere Seite&lt;/em&gt; die Fronten massiv verhärtet und eher ein gegenteiliges Extrem bewirken möchte.

Kultur ist eben frei und selbst Menschen wie Schiller ging es beim Schutz nicht um die Art pervertierter &lt;em&gt;Schutz&lt;/em&gt; die heutzutage usus ist, sondern der augenblickliche Schutz seines Remixes war ausschlaggebend. Sprich er wollte auch davon leben können, nicht jedoch das Fortbestehen irgendwelcher Rechteverwerter garantieren. Logik und die Geschichte der Menschheit per se führen ohnehin die Ansprüche heutiger Banausen ad absurdum!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Diese Kontrolle ist bereits weitgehend aufgebaut, jedoch gesellschaftlich nicht vollständig anerkannt und verfestigt.</p>
<p>Nun Gott-sei-Dank konnte die wirtschaftliche Barbarei der Content-Mafia diese Dinge noch nicht vollend pervertieren. Eine gerechte Entlohnung für den kulturellen Remix steht außer Frage, nicht zur Debatte steht jedoch eben diese Ausbeutung der Kultur. Und bei letzterem ist zumindest heutzutage teils ein Umdenken zu beobachten, auch wenn die <em>andere Seite</em> die Fronten massiv verhärtet und eher ein gegenteiliges Extrem bewirken möchte.</p>
<p>Kultur ist eben frei und selbst Menschen wie Schiller ging es beim Schutz nicht um die Art pervertierter <em>Schutz</em> die heutzutage usus ist, sondern der augenblickliche Schutz seines Remixes war ausschlaggebend. Sprich er wollte auch davon leben können, nicht jedoch das Fortbestehen irgendwelcher Rechteverwerter garantieren. Logik und die Geschichte der Menschheit per se führen ohnehin die Ansprüche heutiger Banausen ad absurdum!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Falk zu Es ist zum Kugeln&#8230;</title>
		<link>http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5431</link>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 09:10:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5431</guid>
		<description>Verdammt, jetzt bekomm ich schon auf rhetorische Fragen Antworten. Macht aber nichts...was mich grad an deinem ersten Satz stört ist das kleine Wörtchen "muss".  Müssen muss gar niemand was, denn dann ist schnell wieder die Rede von Sachzwängen und unumstößlichen Marktgesetzen. Nur worin genau besteht denn dieser Markt? Und wenn eben die Mehrheit der Menschen der Meinung sind, Kunst und Wissen hat frei verfügbar zu sein, dann kann DIE Industrie zwar gern dagegen wettern, es zur Chefsache in Deutschland machen und wird sich den Markt damit weiter kaputt machen. Klassischer Knieschuss in beide Beine in meinen Augen...

Und ich rede bewußt nur von der Verwertungsmaschinerie - in Bezug auf die eigentlichen Urheber streit ich genauso für eine gerechte und angemessene Entlohnung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verdammt, jetzt bekomm ich schon auf rhetorische Fragen Antworten. Macht aber nichts&#8230;was mich grad an deinem ersten Satz stört ist das kleine Wörtchen &#8220;muss&#8221;.  Müssen muss gar niemand was, denn dann ist schnell wieder die Rede von Sachzwängen und unumstößlichen Marktgesetzen. Nur worin genau besteht denn dieser Markt? Und wenn eben die Mehrheit der Menschen der Meinung sind, Kunst und Wissen hat frei verfügbar zu sein, dann kann DIE Industrie zwar gern dagegen wettern, es zur Chefsache in Deutschland machen und wird sich den Markt damit weiter kaputt machen. Klassischer Knieschuss in beide Beine in meinen Augen&#8230;</p>
<p>Und ich rede bewußt nur von der Verwertungsmaschinerie - in Bezug auf die eigentlichen Urheber streit ich genauso für eine gerechte und angemessene Entlohnung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Malte S. zu Es ist zum Kugeln&#8230;</title>
		<link>http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5429</link>
		<dc:creator>Malte S.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 08:58:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://falkmerten.info/management/es-ist-zum-kugeln/#comment-5429</guid>
		<description>"wie kann denn das Ziel sein, noch mehr Hürden bei Wissen, Informationen und Kunst aufzubauen, wenn nicht primär die reine Geschäftemacherei und ein Machterhalt die Intention ist?"

Wenn über materielle / "normale" Produkte kaum noch Gewinn zu erzielen ist, muss sich die Wirtschaft - alleine schon aufgrund ihres Selbstverständnisses vom rein gewinnorientierten Subjekt - neue Märkte erschließen. Da diese aber nicht mehr vorhanden bzw. immer schwerer zu erschließen sind, wird das Wissen zum Produkt. Als Produkt muss aber auch auch eine Kontrolle darüber bestehen, da es ansonsten nicht entsprechend der bisherigen Marktgepflogenheiten gehandelt werden kann. Diese Kontrolle ist bereits weitgehend aufgebaut, jedoch gesellschaftlich nicht vollständig anerkannt und verfestigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;wie kann denn das Ziel sein, noch mehr Hürden bei Wissen, Informationen und Kunst aufzubauen, wenn nicht primär die reine Geschäftemacherei und ein Machterhalt die Intention ist?&#8221;</p>
<p>Wenn über materielle / &#8220;normale&#8221; Produkte kaum noch Gewinn zu erzielen ist, muss sich die Wirtschaft - alleine schon aufgrund ihres Selbstverständnisses vom rein gewinnorientierten Subjekt - neue Märkte erschließen. Da diese aber nicht mehr vorhanden bzw. immer schwerer zu erschließen sind, wird das Wissen zum Produkt. Als Produkt muss aber auch auch eine Kontrolle darüber bestehen, da es ansonsten nicht entsprechend der bisherigen Marktgepflogenheiten gehandelt werden kann. Diese Kontrolle ist bereits weitgehend aufgebaut, jedoch gesellschaftlich nicht vollständig anerkannt und verfestigt.</p>
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